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LokalgeschehenDienstag, 9. März 2010

Ungewollter "Landgang" der Belgeraner Fähre
Durch die Hilfe der Belgeraner Firma Laubau konnte die schwimmende Brücke gestern wieder in die Elbe geschleppt werden.
Foto: TZ/Kraut

von unserem Volontär Denise Kraut



Belgern (TZ). Da staunten Spaziergänger am Fähranlieger der Rolandstadt am Wochenende nicht schlecht: Nachdem die Belgeraner Fähre wegen Hochwassers schon zwei Wochen außer Betrieb war, kam am Samstag noch ein unfreiwilliger Landgang auf ostelbischer Seite hinzu. Zunächst war unklar, ob die Fähre ihren Betrieb in Kürze wieder aufnehmen könne.

Durch den starken Wind wurde die schwimmende Brücke bei Hochwasser an Land gedrückt. Dann sei, nach Angaben von Fährpächter Steffen Eifler, der Wasserstand derart schnell wieder zurückgegangen, dass die Fähre auf dem Elbufer aufsetzte. Daraufhin versuchten bereits am Wochenende mehrere Leute mit Hilfe eines kleineren Traktors, die Fähre wieder ins Wasser zu schleppen. Dieser Versuch scheiterte allerdings. Gestern Vormittag wurde ein zweiter Rettungsversuch unternommen: Mit schwerem Gerät rückte man der Fähre zu Leibe. Wie Eifler erklärte, kam die Belgeraner Firma Laubau den Fährleuten mit Technik zu Hilfe. Nur dadurch war es möglich, das Gefährt wieder in die Elbe zu schieben.

„Es ging relativ schnell und ohne große Schwierigkeiten. Innerhalb von nur 15 Minuten war die Fähre wieder im Wasser“, beschrieb ein Helfer vor Ort den Rettungseinsatz. „Die Kosten für die Bergung der Fähre trägt die Rolandstadt“, sagte der Fährpächter Steffen Eifler.
Eigentlich sollte der Betrieb nach dem Hochwasser bereits gestern wieder aufgenommen werden. Doch durch die kleine Panne musste dies auf den heutigen Morgen verschoben werden. Ab 5.30 Uhr soll die schwimmende Brücke nun wieder von Belgern nach Tauschwitz übersetzen, hieß es gestern Abend auf Nachfrage der Torgauer Zeitung.




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